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"Die Wüste lebt!"

Ein Projekt für Oberbarmen und Wichlinghausen

Die Färberei hat sich mit dem Projekt Die Wüste lebt! innerhalb einer bundesweiten Ausschreibung erfolgreich beworben und wird damit ihre Stadtteilarbeit weiter intensivieren.
Über das Modellprogramm „Utopolis – Soziokultur im Quartier“ werden in 12 Städten Deutschlands Projekte gefördert – im Rahmen der ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt „Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der Beauftragten für Kultur und Medien. Konkret fließen in den kommenden vier Jahren mehr als 420.000 Euro nach Oberbarmen und Wichlinghausen, um die Menschen durch kulturelle Angebote für ihr Quartier zu begeistern, zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, sich einzubringen.

Die künstlerische Leitung des Projekts hat Roland Brus, der mit seinem Team und der OASE Oberbarmen als „mobilem Labor“ im gesamten Stadtbezirk Oberbarmen/Wichlinghausen mit Kunstaktionen, Stadtschreibergeschichten, Portraits, Befragungen, Filmen und Ausstellungen Potentiale sichtbar gemacht hat und machen wird: Welche Überlebensexperten und -Überlebenstechniken finden sich im Quartier? Wie können wir die Wüste gemeinsam verwandeln? Was liegt unter dem Sand?

Die Aktionen werden jeweils gesondert angekündigt.

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Vorplatz, Saal oder im Stadtteil

"Am Stück - oder in der Faser gefärbt?"

Ein Projekt zur Konzepterneuerung

Nach 25 Jahren macht es Sinn, das Programm einer Kulturstätte einmal zu überdenken:
– Erreichen wir die Menschen, um die es uns geht?
– Bieten wir das an, was sie brauchen?
– Was hat sich in der Gesellschaft verändert?
– Wir reagieren wir darauf?
– Sollen wir mehr für Senioren oder für junge Menschen machen?

Diese und andere Fragen werden wir uns in den nächsten beiden Jahren stellen und Neues ausprobieren... mit Hilfe von Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen. Wir werden Vorträge, Konzerte, Veranstaltungen mit den Gruppen von zugewanderten Menschen in unserem Stadtteil anbieten, die hier in größerer Zahl vertreten sind. Wir wollen auf den Vorplatz gehen und manches so zugänglicher gestalten. Nach den drei Jahren werden wir dies auswerten und sicher neue Impulse gefunden haben.

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Im Haus, auf dem Vorplatz oder an anderen Orten in der Berliner Straße