Offene Grenzen: Globale Bewegungsfreiheit für alle?!

Die Seebrücke Wuppertal lädt zur Podiumsdiskussion ein:

 

Während durch Klimakatastrophe, Kriege, Gewalt und Armut im Globalen Süden mehr Menschen zur Flucht gezwungen werden, schotten sich die Staaten des Globalen Nordens an ihren Grenzen immer brutaler ab, ohne die Verantwortung für Migrationsursachen zu übernehmen. Zugleich sind es vor allem die Bürger*innen dieser Staaten, die ein nahezu uneingeschränktes Recht auf Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit genießen. 

 

In der Veranstaltung wollen wir die Fragen thematisieren, weshalb Bewegungsfreiheit manchen Menschen zusteht, anderen jedoch vorenthalten wird, und wie ein allgemeines Recht auf Bewegungsfreiheit aussehen könnte. Sollten wir nationalstaatliche Legitimität grundsätzlich kritisieren, offene Grenzen und eine Weltgesellschaft fordern? Oder würden offene Grenzen bedeuten, dass der globale Kapitalismus noch weniger kontrollierbar wäre? Sollten wir nicht dringender denn je die verschärften „Grenzsicherungsmaßnahmen" verurteilen? Wie müsste eine Migrationspolitik aussehen, die humanitäre Verpflichtungen einhält und die Migrant*innen als Subjekte ihrer Menschenrechte anerkennt? 

 

 

Die Referenten Bernd Kasparek, Universität Göttingen und Arian Schiffer-Nasserie, Ev. Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe werden zu diesen Fragen Stellung beziehen.
Moderation: Dirk Vogelskamp, Komitee für Grundrechte und Demokratie
Donnerstag, 7. November 

 

Eine Veranstaltung der SEEBRÜCKE Wuppertal in Kooperation mit Stiftung W. und dem Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land, die u.a. finanziert wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“.

Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Seenotrettung gebeten

07.11.2019, 18.30 - 20.30 Uhr

Saal