Ausstellung: Die Zeichnung als Zeitzeuge

Jordan Boehm mit ländlicher Architekturgeschichte und anderen Zeugnissen

Die menschliche Agrarkultur ist rund 12000 Jahre alt.
Ihre Anfänge im fruchtbaren Halbmond waren eine der größten Revolutionen der Menschheitsgeschichte.
Die Agrarindustrialisierung bringt das Ende der geistigen und künstlerischen Kontinuität der Agrarkulturen und eine tiefgreifende Veränderung der Lanschaften.
Die in der Ausstellung gezeigten Zeichnungen, Radierungen und Bilder zeigen Bauerhauskultur des 18. und 19. Jahrhunderts, einige Lanschaften und Ausschnitte.

Jordan Boehm - geboren 1927 - zeichnete schon als junger Schüler in der Lanschaft um Wuppertal, bevorzugt am Schliepershäusschen und in den Wiesen und Feldern östlich der Pahlkestraße. Im Krieg begann er seine künstlerische Laufbahn an der Wuppertaler Werkkunstschule, musste jedoch dann als Soldat ins Feld.
Nach dem Krieg folgte eine Zeit an der Kunstakademie in Düsseldorf bei seinem verehrten Lehrer Otto Pankow.
Jordan Boehm ist der Färberei in besonderem Maße verbunden: das Wandbild auf dem Vorplatz entstammt seinem Pinsel und zeigt, dass er seine Malerei und seine Kunst immer im Zusammenhang mit geschichtlichen oder sozialen Themen gesehen hat.

Die Ausstellung geht vom 3.9. bis 13.10.2018
Foto: Christoph Giese

Die Ausstellung kann immer zu den Öffnungszeiten des Cafés angeschaut werden.

09.09.2018, Vernissage 11.00 - 13.00 Uhr

Café und Saal