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Ausstellung: Aquarelle von Christiane Lesch

Das Märchen von dem Machandelboom

„...da stieg so ein Nebel aus dem Baum auf, und in dem Nebel brannte es wie Feuer und aus dem Feuer flog ein schöner Vogel auf, der sang so herrlich und flog hoch in die Luft ...“  

Das Märchen von dem Wacholderbaum wurde den Brüdern Grimm durch den Maler Philipp Otto Runge überliefert. Der hatte es in seiner pommerschen Heimat gehört und in plattdeutscher Sprache meisterlich bearbeitet und aufgeschrieben. Es steckt voller Poesie und starker mythologisch anmutender Bilder. „Von dem Machandelboom“ erzählt eine Entwicklung, die zur Zeitenwende begann und in die Zukunft weist oder auch alltäglich geschehen kann. Ein wunderbarer Vogel singt „das neue Lied“, auf das alle gewartet haben, damit es weiter gehen kann in der Welt. Aus Bedrängnis und Not wird stufenweise eine neue, innere Heimat in Gemeinschaft und Frieden, zu der viele beitragen. Zitate aus diesem Märchen in großer Literatur (Paul Celan, J.W. Goethe) oder ganze Dichtungen (Günter Lange) weisen darauf hin, dass seine Bilder und Geschehnisse in wichtigen Fragen der Menschheit wurzeln.

Die gezeigten Aquarelle von Christiane Lesch wurden für ein Bilderbuch entwickelt (Verlag Freies Geistesleben.) Bei der Erarbeitung der Bilder entwarf Frau Lesch farbige Radierungen, die ebenfalls ausgestellt werden. Sie sind in einer der norddeutschen Stimmung entsprechenden eher spröden Art gestaltet, die im Gegensatz zu den Aquarallen für ein Kinderbilderbuch eher Erwachsene ansprechen. Die Radierungen können bestellt und erworben werden.

Micaela Sauber, Hamburg, erzählt das Märchen bei der Vernissage auf Hochdeutsch für Erwachsene. Um die ursprüngliche Stimmung zu vermitteln, werden manche Passagen in norddeutschem Platt erklingen.

Die Erzählkünstlerin reist seit vielen Jahren durch die deutschsprachigen Länder mit verschiedenen Programmen. Sie setzt sich u.a. dafür ein, dass in Krisengebieten und für Menschen in Not Märchen und Geschichten erzählt werden. www.micaela-sauber.de; www.erzaehler-ohne-grenzen.de

 

Die Bilder sind zu den Öffnungszeiten des Cafés werktags 12.00 - 21,00 Uhr zu besichtigen, samstags von 14.00 - 19.00 Uhr

21. Mai bis 28. August

Vernissage am 21.05.2017 11.00 Uhr

Café und Saal

Ausstellung: "Einblicke"

Das Troxler Atelier stellt aus...

Ölfarben und Buntstifte, alte Eisbehälter, Spachtel, Papierschnipsel, Lappen und Pinsel zieren die Tische des Kunstateliers TROXLER nahe der zwei Wassertürme von Hatzfeld.
Im Inneren herrscht eine konzentrierte und angenehme Atmosphäre.
Zwölf KünstlerInnen arbeiten hier von Montag bis Freitag an ihren Bildern und Objekten.
Kommen Besucher, werden diese stets sehr herzlich empfangen.
An den Wänden hängen dutzende Leinwände mit unterschiedlichsten Motiven.
Manchmal schauen einen Figuren an und manchmal taucht man in eine kräftige Farbwelt ein, die jedem Betrachter andere Gedanken hinterlässt.
Von Zeit zu Zeit gehen die Arbeiten in Ausstellungen und geben „draußen“ einen kleinen Einblick ins Innere des Ateliers selbst.

Die Ausstellung geht bis Ende Februar.

Die Ausstellung kann in der Regel von 14.00 - 21.00 Uhr betrachtet werden.

Vernissage 11.12. 2016, 11.00 - 13.00 Uhr

Cafe und Veranstaltungsraum

Ausstellung: Lost Places, Ästhetik des Verfalls

Photographien von Fritz Zander

Fotografien aus den Beelitz-Heilstätten und Heilstätten Grabowsee:
Fritz Zander stellt einige seiner Fotos, die er während mehrerer Besuche der Heilstätten gemacht hat, vor. Lost Places, Ästhetik des Verfalls, tolle Architektur, Natur die sich ihr Terrain langsam zurückerobert, abbröckelnder Putz und Farbe, das alles bieten die ehemaligen Lungenheilanstalten.

Fritz Zander hat diese Details fotografiert und am PC nachbearbeitet. Entstanden sind interessante Farbfotos die großformatig auf Leinwand gedruckt wurden.

Die Ausstellung ist bis Mai 2017 zu sehen.

Zur Vernissage liest Angelika Zöllner, Autorin aus Wuppertal aus ihren Texten, die sie extra dafür geschrieben hat.

"Seit ich das erste Foto eine Lost Place in Beelitz-Heilstätten gesehen habe bin ich davon fasziniert.
Ich liebe diese alte Architektur, Fenster, Türen, Deckengewölbe mit dem abbröckelnden Putz und der abblätternden Farbe. Sofort habe ich eine Fototour nach Beelitz-Heilstätten gebucht und seitdem mehrere Exkursionen in Lost Places unternommen. Ganz sicher waren das nicht meine letzten Touren, ich entdecke immer wieder etwas neues, komme mit neuen Fotos zurück. Zuhause wartet dann der PC darauf die Fotos in´s rechte Licht zu rücken.
Anschließend Ausbelichten auf Fotopapier, Leinwand oder AluDibond, um sie dann einer interessierten Öffentlichkeit zeigen zu können."

Fritz Zander, Jahrgang 1950, wohnhaft in Wuppertal-Elberfeld.
Schon immer gerne fotografiert, allesdings mehr im Urlaub und für die Familie.
Seit 2007 Mitglied im Fotoforum-Wuppertal der Christuskirche.

Gruppenausstellungen in der Galerie im Turm und diverse Einzelausstellungen.

email: fritzzander@web.de

 

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Färberei besucht werden

05.03.2017, Vernissage 11.00 - 13.00 Uhr

Café und Saal der Färberei

Vernissage mit Märchenerzählen: Das Märchen von dem Machandelboom

Micaela Sauber, Märchenerzählerin, erzählt das Märchen bei der Vernissage für die Ausstellung der Bilder von Christiane Lesch

„...da stieg so ein Nebel aus dem Baum auf, und in dem Nebel brannte es wie Feuer und aus dem Feuer flog ein schöner Vogel auf, der sang so herrlich und flog hoch in die Luft ...“

Das Märchen von dem Wacholderbaum wurde den Brüdern Grimm durch den Maler Philipp Otto Runge überliefert. Der hatte es in seiner pommerschen Heimat gehört und in plattdeutscher Sprache meisterlich bearbeitet und aufgeschrieben. Es steckt voller Poesie und starker mythologisch anmutender Bilder. „Von dem Machandelboom“ erzählt eine Entwicklung, die zur Zeitenwende begann und in die Zukunft weist oder auch alltäglich geschehen kann. Ein wunderbarer Vogel singt „das neue Lied“, auf das alle gewartet haben, damit es weiter gehen kann in der Welt. Aus Bedrängnis und Not wird stufenweise eine neue, innere Heimat in Gemeinschaft und Frieden, zu der viele beitragen. Zitate aus diesem Märchen in großer Literatur (Paul Celan, J.W. Goethe) oder ganze Dichtungen (Günter Lange) weisen darauf hin, dass seine Bilder und Geschehnisse in wichtigen Fragen der Menschheit wurzeln.

Micaela Sauber, Hamburg, erzählt das Märchen bei der Vernissage auf Hochdeutsch für Erwachsene. Um die ursprüngliche Stimmung zu vermitteln, werden manche Passagen in norddeutschem Platt erklingen.

Musikalische Untermalung von Angela Colsman auf dem Cello.

Die gezeigten Aquarelle von Christiane Lesch wurden für ein Bilderbuch entwickelt (Verlag Freies Geistesleben.) Bei der Erarbeitung der Bilder entwarf Frau Lesch farbige Radierungen, die ebenfalls ausgestellt werden. Sie sind in einer der norddeutschen Stimmung entsprechenden eher spröden Art gestaltet, die im Gegensatz zu den Aquarallen für ein Kinderbilderbuch eher Erwachsene ansprechen. Die Radierungen können bestellt und erworben werden.

Die Erzählkünstlerin Micaela Sauber reist seit vielen Jahren durch die deutschsprachigen Länder mit verschiedenen Programmen. Sie setzt sich u.a. dafür ein, dass in Krisengebieten und für Menschen in Not Märchen und Geschichten erzählt werden. www.micaela-sauber.de; www.erzaehler-ohne-grenzen.de

Die Bilder sind zu den Öffnungszeiten des Cafés werktags 12.00 - 21,00 Uhr zu besichtigen, samstags von 14.00 - 19.00 Uhr

21.05.2017, 11.00 Uhr

Café und Saal