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Ausstellung Annette Jablonski

Enkaustik und anderes...

In der Ausstellung sind zwei völlig unterschiedliche Bilderwelten zu sehen:
Zum einen große Formate, die mit der Technik der Enkaustik gestaltet sind (farbiges Wachs, das erwärmt und verstrichen wird)
und dann Gemälde mit Acrylfarbe gemalt, die Annettes Empfindungen zu ihrem Leben mit Behinderung darstellen: Ein Leben, in dem sie sich immer wieder behindert fühlt - durch Stufen, mangelnde Aufmerksamkeit, kaputte Aufzüge, Barrieren.
Ihre Bilder strahlen Lebensfreude aus, auch wenn sie dieses Thema berühren und dies wiederum berührt das Herz des Betrachtenden...

Annette Jablonski schreibt über sich selbst:
Mein Name ist Annette Jablonski, ich wurde 1978 geboren und habe eine starke Sprachbehinderung. Auf Grund meiner Erkrankung (Tetraspastik) bin ich im täglichen Leben auf fremde Hilfe angewiesen, auch was die Kommunikation angeht. Wegen meiner Sprachbehinderung habe ich vor Jahren angefangen zu malen, um meine Welt und meine Gefühle mit anderen Menschen zu teilen. Ich arbeite mit einer 2000 Jahre alten Maltechnik - Enkaustik genannt, und mittlerweile habe ich meine Technik um Acrylfarben ergänzt. In den letzten Jahren habe ich viele Ausstellungen gehabt, u.a. in Holland, in Deutschland bundesweit. z.B. bei der Reha Care-Messe. Ich suche immer noch nach Ausstellungsmöglichkeiten z.B. bei Sommerfesten, Tag der offenen Tür etc. und hoffe, dass Sie mir vielleicht diesbezüglich entgegen- kommen könnten. Ich könnte bei einer solchen Veranstaltung den Besuchern meine Art zu malen live präsentieren. Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, können Sie meinen Namen `Annette Jablonski` googeln oder unter der Internetadresse: www.annette-jablonski.com Informationen zu meiner Person, Bildergalerien etc. finden.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Cafés angeschaut werden Es gelten die am Tag der Vernissage gültigen Coronaschutzverordnungen.

15.07.2021, 17.00 Uhr Vernissage mit Filmvorführung

Café und Saal

Ausstellung von Friedemann Geisler

Fotos: Mensch und Welt

Friedemann Geisler beschreibt sein Fotoprojekt so:
"Mich beschäftigt das Menschliche in Wechselwirkung mit der Welt:
Wo findet sich Menschliches in der Natur – welche Spuren hinterlassen Menschen in der Welt? Jeder Eingriff nimmt Einfluss.
Beim Verweilen z.B. in einen Garten treten durch den Eingriff eines Menschen plötzlich neue Bilder in mein Blickfeld.
Oder, Farben an Orten, wo ich sie nicht erwarten würde.
Durch meine Fragestellung bekommen dann Formen plötzlich neue Bedeutungen..."

Auf diese Entdeckungsreise nimmt der Künstler die Betrachter:innen in seinen Fotos mit.
Friedemann Geisler ist Musiker, Aktionkünstler, fotografiert und ist mit spartenübergreifenden Kunstaktionen und anderen Künstler:innen weltweit unterwegs.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Cafés besucht werden.

26.11.2021, Vernissage 18.00 Uhr

Café und Saal